Kontaktladen "Mecki"

Direkt am Raschplatz gelegen, ist der Kontaktladen niedrigschwellige Anlauf- und Vermittlungsstelle für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (§§ 67 ff. SGB XII). Er ist als Schutz- und Ruheraum für seine Besucher konzipiert.

Ziel der Arbeit ist es, bei der Sicherung des Lebensunterhaltes zu unterstützen, Zugang zu sozialen Hilfen zu ermöglichen und bei der Durchsetzung berechtigter Ansprüche zu helfen. Gegebenenfalls sind Überlebenshilfen zu leisten, die einer Verschlimmerung der Situation entgegenwirken sollen.

Der Kontaktladen bietet eine Kombination aus

  •     Anlaufstelle
  •     Straßensozialarbeit und
  •     medizinischer Grundversorgung.

Die Einrichtung orientiert sich an der Lebenslage alleinstehender wohnungsloser Menschen und will als niedrigschwelliges, akzeptierendes Angebot Unterstützung bieten, aber auch Ausstiegs- und Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen.

Winternothilfe:
Unter 0511 9904015 (ZBS Hannover) oder winternotfallplan(at)juh-nds-mitte.de kann sich melden, wer hilfslose Menschen auf der Straße antrifft.

Wohnugslose Menschen im Winter - was kann ich tun?

  • Winternotfallplan

    Wohnungslose Menschen im Winter - wie kann ich helfen?

    Wohnungslose Menschen sind im Winter besonders gefährdet. Auch in Deutschland erfrieren im jedem Jahr Menschen auf der Straße. Deshalb sollen im Winterhalbjahr die Menschen, die in Hannover auf der Straße leben, besonders im Auge behalten werden:

    Unter dem Namen "Winternotprogramm" sind dazu einige Maßnahmen entwickelt worden. Diese Seite soll als Handreichung dazu dienen, die Situation von wohnungslosen Menschen auf der Straße besser einzuschätzen.

    Was können Sie tun, wenn Sie einen wohnungslosen Menschen beobachten, der sich bei Minustemperaturen im Freiem aufhält und dessen Situation Ihnen gefährlich oder bedenklich erscheint?

    Wie kann eine Hilfe aussehen?
    Wie kann Hilfe angeboten werden?
    Wie kann ein Gespräch entstehen?

    Versuchen Sie, die Situation einzuschätzen:
    Wie sieht die Person aus? Ist sie ausreichend bekleidet? Wie ist sie ausgestattet? (Schlafsack etc.)? Wo befindet sie sich (halbwegs geschützter Bereich)? Ist sie allein unterwegs? Sprechen Sie die Person ruhig an - was kann schon passieren. Selbst wenn diese ein Gespräch ablehnt, haben Sie es wenigstens versucht. Ist die Person ansprechbar, - weiß sie über Unterkunfts- und Versorgungsmöglichkeiten Bescheid? Wünscht sie Hilfe? Besteht der Eindruck, dass die Person nicht mehr "Herr ihrer Sinne" ist, eine "hilflose Person" also, haben Sie keine Scheu, Polizei oder Rettungsdienst zu informieren (bitte möglichst genaue Ortsangabe). Selbst wenn der Eindruck entsteht, dass die Person für sich selber sorgen kann oder gar keinen Kontakt wünscht, ist eine kurze telefonische Meldung an das "Winternotprogramm" hilfreich (morgen kann sich die Situation verschlechtert oder die Person ihre Meinung geändert haben) - auf jeden Fall können so die Streetworker/innen auf einem ihrer Straßengänge nach ihr sehen.

    Winternotfallnummer - Sprechen Sie uns aufs Band: 99040-15
    E-Mail Kontakt: winternotfallplan(at)juh-nds-mitte.de
    Im Notfall: Polizei 110 oder Rettungsdienst 112


    Winternotfallplan zum Download

Wir bieten interessante Ein- und Ausblicke ...

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