Bezahlbarer Wohnraum für wohnungslose Männer und Frauen

Die Soziale Wohnraumhilfe (SWH) ist ein seit 1991 bestehendes Projekt des Diakonischen Werkes Hannover zur Schaffung von Wohnraum für alleinstehende wohnungslose Männer und Frauen und andere benachteiligte Gruppen am Wohnungsmarkt.

Ihr Ziel ist eine effektive Integration von alleinstehenden wohnungslosen Menschen, denen aufgrund ihrer schwierigen sozialen Lage der Wohnungsmarkt praktisch versperrt ist. Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Wohnungsakquise
  • Soziale Wohnungsverwaltung
  • Technische Dienste
  • Soziale Mieterbetreuung

Die SWH verfügt gegenwärtig über 179 Wohnungen in der Stadt und Region Hannover. Diese sind überwiegend von lokalen Wohnungsunternehmen im Wege des öffentlich geförderten Wohnungsbaus in kleinteiligen Projekten ab 1991 entstanden. Die Wohnungen wurden in der Regel für 25 Jahre an die SWH bzw. das Diakonische Werk verpachtet.

Zum 1. Januar 1998 wurde die SWH zur Vermeidung steigender wirtschaftlicher Risiken für das Diakonische Werk in die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH ausgegründet.

Die Gesellschafter sind:

  • Diakonisches Werk Hannover gGmbH
  • Firma Gundlach Wohnungsunternehmen GmbH
  • Firma Selge Wohnungsunternehmen GmbH
  • aktiv e.V., Projekte der Bewährungshilfe

Die Mieterbetreuung wird durch sozialpädagogische Fachkräfte der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Hannover und einem bei der SWH angestellten Sozialarbeiter gewährleistet. In Einzelfällen wird dies durch Fachkolleginnen und Fachkollegen kooperierender Einrichtungen ergänzt.

Die Gebäude und Wohnungen bedürfen der ständigen Pflege. Hierzu unterhält die SWH einen eigenen technischen Dienst, der sich um die Instandhaltung, die Schönheitsreparaturen sowie auch um das äußere Erscheinungsbild der Immobilien kümmert.

Wie wird das Projekt finanziert?

Die Regiearbeit der SWH wird zu 57% durch die Region Hannover und zu 43% durch Eigenleistung finanziert. Der Ambulante Justizsozialdienst Niedersachsen finanziert 80% der Personalstelle des Sozialarbeiters für die Betreuung der Probanden der Bewährungshilfe.

Die Eigenleistung im Bereich soziale Arbeit finanzieren wir durch Spenden.