Der Kompass in Coronazeiten

Michael freut sich über das warme Essen und ein Heißgetränk am Kompass, angereicht von Sozialarbeiter Sören Föbel.
Sozialarbeiter Markus Harre kocht gut und gerne: In Corona-Zeiten auch im Kompass!

Der Kompass wurde im Eingangsbereich so umgestaltet, dass in den Mittagsstunden ab 12.00 Uhr bis 15.30 Uhr zusätzlich warme Getränke, Snacks und Bekleidung ausgegeben werden können, so dass die Zeit bis zur Öffnung der Essensausgaben überbrückt werden kann.

Dringend benötigt werden weiterhin Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sowie Schlafsäcke. Für die Öffnung der Duschen sind einzeln abgepackte Hygieneartikel (Rasierer, Duschgel, Shampoo) wünschenswert.

Der "Kompass" am Raschplatz

Berliner Allee, Höhe Raschplatz

Als Projekt der Zentralen Beratungsstelle ist der Ruhe- und Begegnungsraum „Kompass“ in das bestehende ambulante Hilfesystem eingebunden und kooperiert mit dem “Kontaktladen Mecki“.

Es ist ein spezielles Angebot für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, um Schwellenängste abzubauen. Dazu gehört auch die Entwicklung einer Lebensperspektive. Besonders wohnungslose Menschen haben außer den bestehenden Angeboten der Wohnungslosenhilfe nur wenige Räumlichkeiten zur Verfügung.

Dies wird im Innenstadtbereich Hannovers, insbesondere am Raschplatz/Hauptbahnhof deutlich. Der Personenkreis trifft sich vermehrt an diesem belebten Ort, um soziale Kontakte zu pflegen und Teilhabe an der Gesellschaft zu erfahren.

Der „Kompass“ ist darauf ausgerichtet, Betroffenen ganzjährig einen geschützten Ort anzubieten, Verschlimmerung zu verhüten und dadurch ggf. die Vermittlung in das bestehende Hilfesystem zu erleichtern. Beratung findet mehrsprachig statt.

Seien Sie herzlich willkommen und nehmen Sie Kontakt auf!

Wir freuen uns darauf.

 

SAT1 zum neuen "Sicherheitskonzept" um den Bahnhof Hannover, darin auch Gespräch mit Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, gesendet am 7.6.2019

Unterstützung

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Kontaktladen Mecki