"Wieviel Ungleichheit verträgt die Gesellschaft?"

Stark nachgefragt: Kleiderkammer der Zentralen Beratungsstelle in der Berliner Allee 8
29.03.2018

Mit dieser Frage ist der erste Beitrag in der neuen 5. Ausgabe der NETZ, Niedersächsische Teilhabezeitung, überschrieben. Sie wird herausgegeben von der Landesarmutskonferenz Niedersachsen, unterstützt vom Sozialministerium und der LAG Freie Wohlfahrt in Niedersachsen.

Im Grußwort von Dr. Ralf Selbach, (Vorsitzender Freie Wohlfahrt Nds. und DRK) heißt es: „In den Beratungs- und Begegnungsstätten der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen erleben wir die Not vieler Menschen hautnah, die nicht oder nicht mehr vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Besonders bitter sind dabei für mich die Schicksale jener Menschen – es sind überwiegend Frauen –, die ihr Leben lang hart in ihrem Familienhaushalt oder meist neben der Familienarbeit auch in Teilzeitstellen gearbeitet haben und nun im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, weil die Rente nicht reicht.

Die Zeitung bleibt ihrer Linie treu und beschreibt nicht nur das „Elend“, sondern benennt auch Wege zu möglichen Veränderungen, z. B. in einem Beitrag zur Betroffenen-Beteiligung von Klaus-Dieter Gleitze, Geschäftsführer der LAG und Mitherausgeber der Zeitung. Zugegebener weise ein steiniger Weg.

In einem kurzen Beitrag ergreift auch der neue Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, das Wort gegen Armut und soziale Ungleichheit.

Ein Gedicht zum Thema „Umverteilen“ endet mit den Worten:

"Und damit es auch der Letzte kapiert,

wird hier am Schluss klar konstatiert:

Es geht nicht um Neid,

es geht um Gerechtigkeit!"

 

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer: lesenswert!

Dirk Addicks

 

Nachwort:

Die NETZ ist nicht nur hier im Netz (download) zu lesen, sondern liegt u. a. auch im Diakonischen Werk Hannover (Burgstraße 10) für Interessierte kostenfrei bereit, solange der Vorrat reicht.

Weitere Informationen zum Thema auch hier…

 

 

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