Unerhört - Woche der Diakonie eröffnet

03.09.2018

Der Diakoniegottesdienst am 2. September in der vollbesetzten Marktkirche eröffnete die Diakoniewoche unter dem Motto "Unerhört". Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes erinnerte in seiner Predigt daran, dass wir mit Recht mit vielen Dingen im Leben zufrieden sein dürfen. Den meisten mangele es weder an genügend Geld für den Lebensunterhalt auf gutem Niveau oder für das neue Smartphone, auch nicht an Menschen, die den Alltag mit einem teilen und in Schwierigkeiten beiseite stehen. Daneben gebe es aber eben auch eine andere Realität, die eben unerhört bleibe und in der viele Menschen sich einsam fühlten und keinerlei Unterstützung bekämen. So kamen dann zu aller erst Menschen zu Wort, mit denen die hauptberuflichen und freiwilligen Menschen täglich arbeiten. In sehr persönlichen Audiobeiträgen erzählten Menschen von ihrer Sucht oder Wohnungslosungslosigkeit, von der Einsamkeit im Alter und der Unterstützung des Partnerbesuchsdienstes oder von der Unterstützung in der beruflichen Ausbildung insbesondere für junge Mütter, die SINA bietet.

Die Arbeit des Diakonischen Werks Hannover lebt auch vom Engagement vieler Freiwilliger. So wurden auch diesmal Diakonienadeln an Freiwillige verteilt, die neu dabei sind. Als Zeichen der Verbundenheit in einer Gemeinschaft, die mehr ist als das gemeinsame Arbeiten und als Dank und Würdigung, so Jutta Schulte, Leiterin der Abteilung Seniorenarbeit und Ehrenamt.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Knabenchor Hannover, der mit seinem Nachwuchschor ebenso wie mit seinem Konzertchor zu begeistern wusste.

 

 

Weitere Fotos

In den Stadtteilen

befinden sich Einrichtungen der Diakonie

Menschen in Stadt(-teil) und Gemeinde