Stellungnahme von Diakoniepastor Friedhelm Feldkamp zum Tod des Wohnungslosen am Hauptbahnhof

22.11.2022

„Es ist einer Gesellschaft unwürdig, dass Menschen einsam am Wegesrand sterben“, sagt Diakoniepastor Friedhelm Feldkamp zum Tod des Wohnungslosen am Hauptbahnhof. Der Obdachlose mit lettischer Staatsbürgerschaft starb einsam am Hauptbahnhof, der für viele Menschen ein Symbol der Lebendigkeit darstellt.

„Wir müssen alles tun und unsere Kräfte bündeln, um die Situation der Wohnungslosen zu verbessern. Und wir müssen die Angebote stärken, um ein würdiges Leben und Sterben zu ermöglichen“, erläutert der Geschäftsführer der Diakonisches Werk Hannover gGmbH.

Die Diakonie in Hannover berät und unterstützt die Wohnungslosen in ihren Einrichtungen wie unter anderem im „Kontaktladen Mecki“ und im Tagestreffpunkt „DÜK“. Im November hat das Diakonische Werk das Angebot erweitert: Das „Café Nachtlicht“ am Hauptbahnhof ist die ganze Nacht von 20 bis 6 Uhr für Obdachlose geöffnet.

Im Rahmen des Winternotprogramms werden die evangelische und katholische Kirche bei starken Minustemperaturen obdachlosen Menschen wieder einen geschützten Rückzugsort bei Extremwitterung anbieten.

In den Stadtteilen

befinden sich Einrichtungen der Diakonie

Menschen in Stadt(-teil) und Gemeinde