„Doppelt hält besser!“ – Kooperationsprojekt von juniver und Fachstellen für Sucht und Suchtprävention

Symbolbild / Pixabay.com
25.02.2022

Zwischen der Jugendberufshilfe Diakonie Hannover (juniver) und den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werk Hannover gGmbH besteht seit dem 12.02.2021 eine enge Kooperation.

Beide Einrichtungen entwickelten das gemeinsame Projekt „CHANCE FOR CHANGE (CFC)“. Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmenden auf deren Berufsfindungsweg durch diese suchtpräventive Seminar-Reihe zu unterstützen. Die Inhalte sensibilisieren u. a. zu mehr Gesundheits- und Risikobewusstsein in Bezug auf Suchtmittel und riskante Verhaltensweisen. Alle Seminare fanden in den Räumlichkeiten von juniver statt.

Die Teilnehmenden setzten sich in den Seminaren mit den Folgen auseinander, die u.a. Alkohol, Medien und illegale Drogen auslösen. Leiter der Seminare und Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Laatzen, Dipl. Sozialpädagoge / Sozialarbeiter Benjamin Morgenstern berichtete zu den Seminartagen: „Wir haben uns die Frage gestellt, wann aus Genuss Sucht wird. Die Antwort darauf zu finden war nicht immer einfach. Achtsam für sich selbst zu bleiben, ist an dieser Stelle eine wichtige Schlussfolgerung gewesen.“ Gemeinsam haben sich die Teilnehmenden angeschaut, wie man Verhaltensweisen, z. B. ungesunde Ernährung verändern kann. Durch einen Ziel-Plan wurde deutlich, welche Schritte für die Teilnehmer_innen hierfür nötig sind. Auch über den Rückfall wurde gesprochen und ein Krisenplan erarbeitetet anhand dessen es möglich ist, besser mit Rückschlägen umzugehen. Die Teilnehmer_innen konnten selbst entscheiden, für welche Lebenssituationen sie so einen Krisenplan einsetzen möchten.

Im Jahr 2021 haben juniver und die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention insgesamt neun Seminartage angeboten, die von fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht wurden. Anschließend gaben viele von ihnen positives Feedback und freuten sich, dabei gewesen zu sein. Sie berichteten, dass sie nun viel besser über das Thema Sucht informiert seien und waren überrascht, wie wenig sie vorher über das Thema Bescheid wussten. Viele Fragen und Unklarheiten konnten beantwortet und aufgeklärt werden.

„Nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten spezielle Anliegen, letztlich konnten jedoch alle auf ihre Art von den Inhalten profitieren. Die Zusammenarbeit beider Einrichtungen ist somit insbesondere für die Teilnehmenden ein Gewinn“, berichtete Morgenstern.

Das gemeinsame Projekt ist zunächst befristet zum 30.06.2022.

Weitere Informationen über juniver finden Sie hier; weitere Informationen über die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention finden Sie hier.

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