Bundesweiter Auftakt in Hannover mit Respekt Coaches an Schulen

Judith Grautstück nimmt Stellung zum Projekt, links Landessozialministerin Carola Reimann
20.11.2018

Am Freitag den 16.11 startete das bundesweite Projekt „Respekt Coaches“ unter dem Motto „Lass uns reden! Reden bringt Respekt“ mit einer großen Auftaktveranstaltung in Hannover. An der Berufseinstiegsschule am Goetheplatz wurde mit über 200 Gästen, Mitarbeiter_innen und der verantwortlichen Bundesministerin Franziska Giffey der Projektbeginn eingeläutet. Ziel des Projektes ist es an den circa 170 Standorten im Bundesgebiet sowohl demokratiefördernde als auch präventive Maßen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit an die teilnehmenden Schulen zu bringen.

Der Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes Hannover ist mit einer Stelle an der Durchführung des Projektes beteiligt. Sozialpädagogin und Respekt-Coach Judith Grautstück vom Diakonischen Werk Hannover nahm im Rahmen der Auftaktveranstaltung Stellung und berichtete auch in einem Videobeitrag von ihrer Arbeit bzw. dem Projektaufbau.

Allgemeine Projektinfos

Das Projekt „Respekt Coaches“ wurde als Teil des Nationalen Präventionsprogrammes ins Leben gerufen.

Die Jugendmigrationsdienste kooperieren mit den teilnehmenden Schulen zu den Themen:

  • Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und religiös begründetem Extremismus
  • Stärkung von Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Werthaltungen
  • Vermittlung von Medienkompetenz zur Stärkung von Resilienz
  • Austausch zu den Themen Interkulturalität und Interreligiösität und der Frage nach einer gerechten und lebenswerten Gesellschaft für alle Menschen
  • Unterstützung in Bezug auf Identitätsfragen  und Stärkung von Selbstwirksamkeit der Schüler_innen

Die Themen werden mit Hilfe von Gruppenangeboten primär präventiver Natur in die Schulen als Ort des Miteinanders getragen und mit Unterstützung einer Vielzahl von politischen Bildungsträgern umgesetzt. Die Angebote richten sich an alle Schüler*innen, unabhängig von Herkunft, Nationalität oder religiösem Bekenntnis.

Darüber hinaus besteht im Rahmen der Kooperationen zwischen dem Jugendmigrationsdienst und den Schulen die Möglichkeit der Begleitung und Beratung im Einzelfall und der Leistung von Unterstützung im Rahmen der Regeldienste des JMD.

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Weitere Fotos

Die Respekt-Coaches aus Niedersachsen mit Sozialministerin Carola Reimann
In den Stadtteilen

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