96plus spendet Fernseher für das Projekt "Kompass"

v.l.: Josip Grbavac (96plus), Rainer Müller-Brandes (Diakonisches Werk), Juri Sladkow (Diakonisches Werk, Kompass)
18.06.2018

Gemeinsam Fußball gucken verbindet. Das gilt auch für Menschen ohne festen Wohnsitz. Viele von ihnen treffen sich tagsüber im Projekt "Kompass" gleich hinter dem hannoverschen Hauptbahnhof. Dort wird ihnen durch die Betreuung der Mitarbeiter die Möglichkeit für eine Auszeit und zur Teilhabe an der Gesellschaft gegeben. Bislang mangelte es an einem Fernsehgerät und somit auch an einer Möglichkeit, die Spiele der Fußball-WM in Russland zu verfolgen.

96plus unterstützt die Arbeit des Projekts und hat einen Fernseher zur Verfügung gestellt, damit auch im "Kompass" WM geschaut werden kann.

96-Marketingleiter Josip Grbavac: "Manchmal läuft das Leben nicht immer geradeaus oder startet auch unter erschwerten Bedingungen. Daher ist "Kompass" gerade deshalb so wichtig für unsere Stadt, weil es wohnungslosen und bedürftigen Menschen einen Anlaufpunkt bietet, um sozialen Grundbedürfnissen nachzukommen. Wir wissen, welche positiven Auswirkungen es haben kann, mit anderen Menschen ein Fußballspiel zu verfolgen. Daher freuen wir uns, dass wir zusammen mit der Diakonie für etwas Abwechslung im harten Alltag sorgen können."

Rainer Müller-Brandes, Diakoniepastor und Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Hannover: "Die Zukunft des Kompasses ist offen. Menschen, die fast nichts haben, brauchen auch in unserer Stadt einen Rückzugsraum. Sie gehören zu uns. Deshalb ist es gut, dass 96 dafür sorgt, die WM verfolgen zu können. Auch Wohnungslose fiebern mit. Danke für die Spende."

Juri Sladkov, Mitarbeiter im Projekt "Kompass": "Der Fußball ist für alle da. Als Team sind wir der Überzeugung, dass das gemeinschaftliche WM-Schauen für unsere Gäste nicht nur ein riesiges Highlight, sondern auch eine kurze Verschnaufpause von einem Alltag voller Ausgrenzung sowie sozialer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten darstellt."

Als Projekt der Zentralen Beratungsstelle ist der Ruhe- und Begegnungsraum "Kompass" in das bestehende ambulante Hilfesystem eingebunden und kooperiert mit dem "Kontaktladen Mecki".

Es ist ein spezielles Angebot für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, um Schwellenängste abzubauen. Dazu gehört auch die Entwicklung einer Lebensperspektive und die die Vermittlung in das bestehende Hilfesystem. Besonders wohnungslose Menschen haben außer den bestehenden Angeboten der Wohnungslosenhilfe nur wenige Räumlichkeiten zur Verfügung.

 

Beitrag und Foto wurden uns freundlicherweise von 96plus zur Verfügung gestellt!

Herzlichen Dank für die tolle Spende!

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