3 mal 8 statt 1 mal 16 – Sprachferien zu Coronazeiten

Auch das Lernen der Uhrzeiten gehört zu den Inhalten der Sprachferien
14.09.2020

3 mal 8 statt 1 mal 16 - das war das coronabedingte Konzept der diesjährigen Sommersprachferien.

Statt einer Woche mit 16 Teilnehmenden bot der Jugendmigrationsdienst (JMD) im August gleich 3 Durchgänge an – aufgrund der Größe der Räumlichkeiten in Bemerode (Hinter dem Holze 30 A) allerdings nur für jeweils 8 Jugendliche und bis auf den Ausflugstag nur von 9 – 13 Uhr. 

Getrennt durch Spuckschutzwände und mit speziellen Hygienebedingungen nahmen insgesamt 22 Jugendliche teil; 2 mussten leider kurzfristig absagen.

Die 22 Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahre kamen aus Syrien, Afghanistan, Albanien, Eritrea, Kolumbien, Thailand und Montenegro. Die meisten von ihnen sind erst seit kurzer Zeit in Deutschland.

Die ersten beiden Wochen fanden speziell für Schüler und Schülerinnen der IGS Kronsberg statt – hier bietet der JMD seit Jahren die Computergestützte Sprachförderung als außerschulische, zusätzliche Deutschförderung an.  An der dritten Woche nahmen dann hauptsächlich Jugendliche teil, die sich für die leider dann ausgefallenen Ostersprachferien angemeldet hatten.

Die Jugendlichen waren mit großem Engagement bei der Sache und verbesserten eifrig ihre deutschen Sprachkenntnisse. Grammatik, Rechtschreibung, Zahlen und Uhrzeit, aber auch Alltagskommunikation waren Inhalte der Sprachferien.

Abgerundet wurden die Sprachferien mit einem Besuch des Zoos – dem einzigen Ausflug in der Woche. 

Gerade für die zugewanderten jungen Menschen waren die coronabedingten Schulschließungen ein großer Nachteil. Umso wichtiger, dass die Sprachferien stattfinden konnten und die Jugendlichen die Gelegenheit zur Teilnahme nutzten.

Frank Hülsemann
Abtg. ProMigration / Jugendmigrationsdienst

 

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