260 Laptops für Kinder und Jugendliche

11.09.2020

Aktion des Diakonischen Werkes Hannover erfolgreich beendet

Eine erfolgreiche Aktion des Diakonischen Werkes Hannover wird nun abgeschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf der Diakonie gefolgt und haben insgesamt 260 Laptops für Kinder und junge Erwachsene gespendet. Unterstützt wurde die Aktion auch mit Spenden u. a. durch den Freundeskreis Hannover, die VGH und notebooksbilliger.de.

Die Firmen Nickisch & Riek EDV-Lösungen und newBIT (Bildung und Weiterbildung junger Erwachsener) haben die Geräte kostenlos aufbereitet.

„Die Laptop-Spenden waren ein großer Gewinn für Familien deren finanzielle Lage bereits vor Corona angespannt war,“ beschreibt Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Hannover, die Aktion.

In den letzten Monaten war die Corona-Pandemie ein immer wiederkehrendes Thema in der Beratung, da diese besonders in Familien erhebliche finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten verursacht hat. Ohne die gespendeten Laptops wären noch mehr Kinder benachteiligt und abgehängt von jeglichem Zugang zur Schulbildung.

Über die  Abteilungen des Diakonischen Werkes wurden die aufbereiteten Geräte an Familien, Schüler_innen und Auszubildende weitergegeben.

 „In meiner Beratung waren die Familien begeistert von den gespendeten Laptops, da ihre Kinder häufig sonst gar keine Möglichkeit hatten am Unterricht teilzunehmen. Das Digitalpaket der Bundesregierung ist nur von wenigen Schulen in Hannover bisher in Anspruch genommen wurden. Aus diesem Grund war die Laptop-Aktion umso wichtiger und hat vielen Kindern geholfen nicht den Anschluss zu verlieren. Die Eltern wurden entlastet und konnten ihre Kinder damit bestmöglich unterstützen“, sagt Sozialarbeiterin Sanna Jungclaus aus der der Abteilung Kirchenkreissozialarbeit.

Julia Skossyrskiy, Sozialarbeiterin in der Abteilung ProMigration berichtet:

Eine Mutter hat vor Freude geweint als ich ihr einen Laptop gab, weil Sie schon beim Jobcenter einen Antrag gestellt hat, der abgelehnt wurde, da die Schule einen Laptop stellen kann, was aber nicht der Realität in Coronazeiten entsprach.

Die Laptops konnten helfen und helfen immer noch Im Online-Unterricht. Viele meiner Klienten hatten online Präsenzzeit. Bei zwei Kindern, war das dann mit einem Smartphone bei einer Alleinerziehenden schon schwierig und sie war sehr froh um den Laptop. Die Kinder haben berichtet, dass sie auch über youtube Lernvideos von der Schule empfohlen bekommen haben und so konnten sie diese nutzen.

Die PC Kompetenz konnte aufgebaut werden, da z.B die Word-Dokumente direkt am PC bearbeitet wurden, und dann der Lehrerin zur Überprüfung zugesendet wurde.

Jetzt, nachdem die Schule begonnen hat, nutzen einige Eltern den Laptop, um auf dem Schulserver den Vertretungsplan einzusehen oder das Essen für die Kinder zu bestellen aber auch fürs Bewerbungsschreiben.

Wenn ältere Kinder im Haushalt sind, kommunizieren sie mit mir als Beraterin und senden mir per E-Mail die  Fragen und Anliegen ihrer Eltern zu.

 

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