150 Stunden Power von Johnson Controls

Die Gemüseschnecke als Hochbeet - und ihre stolzen Erschaffer!
19.06.2017

Schon im vergangenen Jahr konnten wir mit Hilfe von Mitarbeiter_innen der Firma Johnson Controls den Garten des Nachbarschaftstreffs Geveker Kamp umgestalten. Jetzt zeigten Manager von Johnson  Controls am Mittwoch den 07. Juni erneut vollen Einsatz und Engagement.  Diesmal dabei verantwortliche Mitarbeiter_innen der Produktionsstätten von Johnson  Controls aus ganz Europa.

Ab 13 Uhr legten 23 Mitarbeiter_innen der Firma voll los. Gemeinsam mit Bewohner_innen der Häuser Geveker Kamp 9-13 und ehrenamtlichen und hauptamtlichen  Mitarbeitenden_innen des Nachbarschaftstreffs arbeiteten sie in den unterschiedlichen Baustellen im Garten. Für diesen Tag waren mehrere unterschiedliche Teilprojekte vorgesehen, damit für alle genug  zu tun war und die unterschiedlichen Fähigkeiten der Helfer_innen eingesetzt werden konnten.

So wurde die Regensammelstelle repariert und das Pflaster unter dem Pavillon ergänzt. Die im vergangenen Jahr vorbereitete Rasenfläche wurde fertiggestellt und das Strauchobstbeet mit Ziegelsteinen eingefasst und bepflanzt. Die Bäume zur angrenzenden Durchfahrt zu den Nachbarhäusern wurden  freigeschnitten und die vorhandenen Sitzgruppen gereinigt, geschliffen und lasiert. Eine begehbare Gemüseschnecke aus großen EURO-Paletten wurde gebaut, mit Strauchschnitt, Kompost und Erde befüllt und wie auch die schon vorhandenen Paletten- Beete bepflanzt.

Mit großem Elan und mit viel Freude wurden dabei 2 Sack Mörtel, diverse Pflastersteine und ca. 60 Ziegelsteine, eine Dose Lasur, 30 Euro-Paletten, 30 Nagelplatten, 40 m Vlies, rd. 15 m³ Strauchschnitt, Kompost Erde und Sand, 15 Sträucher und etwa 70 Gemüsepflanzen und 5 kg Rasensaat verarbeitet, gepflanzt, gesägt, verschraubt, verstrichen und gesät. Frau von Wallenberg, die Koordinatorin von Johnson Controls sagte dazu: „Unsere Mitarbeiter haben mit so viel Spaß und Begeisterung gearbeitet, dass wir sicherlich auch im nächsten Jahr dabei sein werden.“ Die leibliche Versorgung am Nachmittag mit Getränken und am frühen Abend wurde von Bewohner_innen und Ehrenamtlichen übernommen.

Um 17:30 Uhr waren alle Teilprojekte fertiggestellt. Beim abschließenden gemeinsamen Grillen und Erzählen, mit von einer Bewohnerin selbstgemachten Salaten betrachteten alle erschöpft, aber glücklich und stolz das gemeinsam geschaffene Werk.

Dank dem Einsatz und der Kreativität aller Beteiligten konnten tatsächlich die geplanten Teilprojekte vollständig vollendet werden. Vielen Dank für das tolle Engagement.

Michael Schroeder Busch, Juni 2017

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