10 Jahre Nähgruppen für russischsprechende Migrant_innen

Zoia Nijnikova (links), Koordination und
Lyudmyla Yevchenko, Schneiderin
03.05.2017

Am 20. April 2017 waren die russischsprechenden Migrant_innen – Nähgruppen der Abteilung Seniorenarbeit und Ehrenamt des Diakonischen Werkes  wieder einmal zu Gast bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Posthornstraße. In den dortigen Räumen wurde das 10-Jährige Jubiläum fröhlich begangen. Vermittelt hatte das die ehrenamtliche Koordinatorin der diakonischen MigrantInnengruppen Zoia Nijnikova.

Sie und die ehrenamtliche Leiterin der Gruppen, Lyudmyla Yevchenko, dankten zu Beginn dem Diakonischen Werk, das das Entstehen und Treffen dieser Gruppen überhaupt erst ermöglicht hat und weiterhin unterstützt.

Wichtig ist neben dem gemeinsamen Nähen, Umarbeiten und Reparieren von Bekleidung besonders auch die Gemeinschaft und der Austausch. In der Gruppe hat man ein Ohr füreinander, auch bei Fragen, Sorgen und Nöten im Alltag.

Die Nähgruppen führten ihre selbstgenähten Werke in einer von Lyudmyla Yevchenko moderierten Modenschau vor.

Die vielfältigen und oft auch sehr aufwändigen und schwierigen Kreationen wurden bewundert. Von Abendkleid über Mäntel, Jacken, Hosen, Röcke, Kostüme, Kleider, Blusen und Shirts- einige sogar für Kinder- war alles dabei.

Eine besondere Überraschung  war eine Gesangsgruppe, die alle mit ukrainischen und einem selbstgedichteten Lied über Hannover zum Mitklatschen und Mitsingen animierte und die hier ihren ersten Auftritt hatte.

Marianne Rinne und Jutta Schulte vom Diakonischen Werk waren als zuständige Hauptamtliche ebenfalls zu Gast und spendeten Beifall. Sie dankten der ehrenamtlichen Leiterin der Gruppen Lyudmyla Yevchenko für ihren jahrelangen engagierten Einsatz mit einem Geschenk-Gutschein und Süßigkeiten für die Gruppenteilnehmenden.

Zum Abschluss klang der Vormittag mit fröhlichem Zusammensein bei Getränken und selbstgekochten oder -gebackenen Spezialitäten aus.

Bericht: Jutta Schulte

Fotos: Zoia Nijnikova

 

 

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