Diakonisches Werk Hannover

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Soziale Schuldnerberatung

 

Personen, die ihre Arbeit und/oder ihre Wohnung verloren haben, stehen in der Regel auch vor finanziellen Schwierigkeiten.

Die Folgen

die Zahlungsverpflichtungen bei den verschiedensten Gläubigern können nicht mehr erfüllt werden,

die Gläubiger schalten Gerichte ein,

der Gerichtsvollzieher wird zum Stammbesucher,

dadurch entstehen neue Kosten und Verzugszinsen;


die Forderungen werden undurchsichtig. Wenn es mal wieder ein wenig besser läuft, z.B. eine Arbeit gefunden ist, kann es zu Lohnpfändungen kommen. Es gibt dann damit Probleme und Stress. Und sehr häufig geht nach der Probezeit der Job wieder verloren.

In einer solchen Situation hilft es nicht weiter "den Kopf in den Sand zu stecken". Wer sich nicht selbst mit dem Problem auseinandersetzt, dem werden die Gläubiger hinterherlaufen.  

Das Team: Frau Sievers, Herr Helke, Frau Fröhling

Beratungstermine werden nach Vereinbarung vergeben.

Die Soziale Schuldnerberatung ist auch bei Google+ zu finden!

 

Wie sieht die Hilfe aus? 

Soziale Schuldnerberatung nimmt sich der ver- und überschuldeten Menschen und deren Angehörigen an, die sich in wirtschaftlicher, sozialer oder seelischer Krise befinden.
Schuldnerberatung als Angebot der Diakonie gibt Menschen, die Probleme, Sorgen und Nöte mit Schulden haben, im ursprünglichen Wortsinn "Kredit" (Credere = Glauben, Vertrauen). Sie ist eine Hilfe für an den Rand der Kredit- und Konsumgesellschaft Gedrängte, um Armut, Not und Ungerechtigkeit zu überwinden.
Ziel ist es, Ratsuchende bei der Regelung ihrer wirtschaftlichen Situation zu unterstützen und ihre Lebenssituation zu verbessern.

Die Soziale Schuldnerberatung für den Bereich der ZBS Hannover ist ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Personen aus dem Bereich der Hilfe nach § 67 ff.SGB II, d.h., für Menschen mit vielfältigen wirtschaftlichen und sozialen Problemen.
Sie hilft bei der Bewältigung der Situation durch:

  • Beratungsgespräche, in denen die Schuldner/-innen ihre Probleme darstellen können. Hierdurch wird häufig viel unnötiger Druck genommen, verzweifelte Kurzschlussreaktionen werden vermieden und eine realistische Einschätzung der zwar schwierigen, aber in der Regel doch nicht ausweglosen Situation wird
    ermöglicht.
  • Konkrete Information über Rechte und Pflichten (Berechtigung der Forderungen,Pfändungsfreigrenzen, "Offenbarungseid"...).
  • Praktische Hinweise, wie man am besten mit dem Geld klarkommt (z.B. unnötige Versicherungen, Haushaltsplanung...)
  • Das Führen von Vergleichsverhandlungen mit den Gläubigern, die dann in Vereinbarungen münden, die auch von den Schuldner/-innen erfüllbar sind und ihnen eine Aussicht geben, irgendwann einmal von den Schulden befreit zu sein.
  • Einleitung und Begleitung von Verbraucherinsolvenzverfahren (geeignete Stelle gem. § 305 InsO). 
     

Die Mitarbeiter/-innen arbeiten mit den anerkannten Methoden der Sozialarbeit und den notwendigen Fachkenntnissen aus dem kaufmännischen und juristischen Bereich. In einer vertraulichen Atmosphäre versuchen sie, gemeinsam mit den Ratsuchenden individuell geeignete Lösungswege zu erarbeiten. 
Sie haben Schweigepflicht.

 

Kontakt

Diakonisches Werk Stadtverband Hannover Soziale Schuldnerberatung
Hagenstraße 36
30161 Hannover

VOICETel: 0511-99040-48
FAXFax: 0511/99040-55

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