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Rückblick auf die Winternotfallhilfe 2010/2011
In Zusammenarbeit zwischen den Johannitern, der Selbsthilfe Wohnungsloser und dem Diakonischen Werk, finanziert von der Stadt Hannover, fand im vergangenen Winter ein Straßensozialarbeitsprojekt zum Schutz Wohnungsloser vor gesundheitlichen Schäden durch Kälte und Nässe in Hannover statt. Es wurde eine positive Bilanz gezogen. Mehr erfahren Sie in den Zeitungsberichten, die Sie von dieser Seite downloaden können.
Winternotprogramm
Die Erfahrungen des besonders strengen Winters 2009/2010 haben gezeigt, dass die Situation wohnungsloser Menschen, die in der kalten Jahreszeit im Freien übernachten, besonderer Aufmerksamkeit bedarf.
Für die Wintersaison sind drei Einrichtungen -die Zentrale Beratungsstelle, die Selbsthilfe für Wohnungslose und die Johanniter Unfallhilfe- von der Stadt Hannover mit der Durchführung des Winternotprogramms für wohnungslose Menschen betraut worden. Dabei soll gerade in der kalten Jahreszeit die unmittelbare Abwendung einer eventuellen Gefährdung für Gesundheit und Leben der betroffenen Menschen im Vordergrund stehen.
Zielgruppe sind die wohnungslosen Menschen, die sich im erweiterten Bereich der Innenstadt aufhalten und von den bestehenden Hilfeeinrichtungen nicht erreicht werden oder bei denen die bisherigen Angebote nicht gegriffen haben.
Vier Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen der genannten Einrichtungen gehen in den Wintermonaten dreimal pro Woche auf die Straße und bieten zu unterschiedlichen Tageszeiten ihre Hilfe an. Diese Straßensozialarbeit dient zur Kontaktaufnahme und der Abwendung von kältebedingten Notlagen der wohnungslosen Menschen.
An festgelegten Tagen werden die Sozialarbeiter durch die Johanniter Unfallhilfe unterstützt. Geplant ist hier das Anfahren von zwei bis drei Orten, an denen sich erfahrungsgemäß Gruppen von wohnungslosen Menschen aufhalten, um sie dort mit Essen und warmer Kleidung zu versorgen.
Darüber hinaus sollen auch Mitarbeiter von Firmen und Behörden, deren Arbeitsbereich die Straße ist (Sicherheitsdienste, Parkranger, Polizei, etc.), um ihre erhöhte Aufmerksamkeit gebeten werden.
Des Weiteren gibt es einen Flyer, der dem interessierten Bürger zeigt, was von ihm getan werden kann, wenn er sich um einen wohnungsloser Menschen sorgt, weil dieser sich z.B. bei Minustemperaturen im Freien aufhält und ihm diese Situation gefährlich oder bedenklich erscheint.
- Rechts neben diesem Text finden Sie diesen Infoflyer zum herunterladen - sowie auch die Möglichkeit für das Projekt zu spenden.
- Das Team des Winternotprogramms:
Christiane Schmid (Tagestreff „Nordbahnhof“)
Rainer Jäger (Tagestreff „Nordbahnhof“)
Joachim Teuber (Kontaktladen „Mecki“)
Anne Tiemann (Kontaktladen „Mecki“)
Inga van Veen (Johanniter Unfallhilfe) - Werner Wycisk (Johanniter Unfallhilfe)
E-Mail Kontakt: winternotfallplan@juh-nds-mitte.de
Notfalltelefon
Kontakt
Diakonisches Werk Stadtverband Hannover
Winternotfallhilfe
VOICETel: 0511/99040-15
FAX
E-Mail
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