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Computergestützte Sprachförderung
Die computergestützte Sprachförderung des Jugendmigrationsdienstes ist ein Schwerpunkt der Bildungs- und Integrationsangebote für junge Migratinnen und Migranten. Sprache ist eine wichtige Schlüsselqualifikation für den gesellschaftlichen Integrationsprozess und von großer Bedeutung für eine erfolgreiche schulische und berufliche Ausbildung. Nicht ausreichende deutsche Sprachkenntnisse führen zu sozialen Benachteiligungen, ungenügenden Schulabschlüssen und sind ein Hemmnis für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Entwickelt wurde die computergestützte Sprachförderung im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes " IT -gestütze Sprachlernangebote in JGW" und vom BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) gefördert. Als außerschulisches Lernangebot liegt der Fokus in der Unterstützung des Spracherwerbs und der praxisorientierten Vermittlung der Informations- und Kommunikationstechnololgien (IKT-Medien). Seit der Projektphase wurde die Sprachförderung kontinuierlich ausgebaut und in Kooperationen mit Schulen und Einrichtungen der Jugendberufshilfe durchgeführt.
Die Lerninhalte der computergestützten Sprachförderung beziehen sich auf folgende Bausteine:
- Sprachliche Schulung zur Verbesserung der deutschen Sprachkompetenz
- Praxisorientierte Vermittlung von Computer- und Internetkenntnissen
- Exkursionen zur kulturellen Bildung und beruflichen Orientierung
- Sozialpädagogische Begleitung und individuelle Hilfen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern
Zu den Kooperationspartnern gehören folgende Einrichtungen:
- Wilhelm Busch Grundschule
- Bertha-von-Suttner-Schule Hannover
- IGS Kronsberg
- Berufsbildende Schule 6 der Region Hannover
- Werkstatt Linden des Ev-luth. Stadtkirchenverbandes
- Werkstatt Süd des Ev.-luth. Stadtkirchenverbandes
Im Jahr 2007 wurde die computergestützte Sprachförderung als Praxisbeispiel in die Broschüre "E-Integrations - IT Roadmap zur gesellschaftlichen Integration", der Initiative D21 (initiatived21.de) aufgenommen. In ihr werden ausgewählte Beispiele und Handlungsempfelungen im Rahmen des Nationalen Integrationsplanes aufgeführt. Auch in der Projektdatenbank (kompetenzz.de/digitale-integration/gute-beispiele) des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. wird das Integrationsangebot vorgestellt.
Finanziell unterstützt wird die computergestützte Sprachförderung durch die Stadt Hannover Fachbereich Jugend und Familie.
Kontakt
Diakonisches Werk Stadtverband Hannover
Frank Enge
Sticksfeld 7
30539 Hannover
VOICETel: 0511 / 5638847
FAXFax: 0511 / 5638848
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