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Diakonie wird zwar die Probleme dieser Welt nicht lösen können, zeigt aber in und mit Projekten, wie die soziale Situation der Menschen verbessert werden kann.

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Deeskalationstraining

 

Projektbeispiele (siehe Download)

 

Es ist nicht die Gewalt, die den Konflikte auslöst...

Es sind die Konflikte,die Gewalt auslösen!

Das Deeskalationstraining hat zum Ziel:

  • mit möglichst allen Sinnen zu begreifen, zu erfahren   und zu verstehen, was Sinn macht, Wert hat, als   Regel taugt und deshalb für alle gelten soll und kann
  • handlungsorientiert nach Wegen suchen,   Gewaltlosigkeit zu entwickeln, zu beschreiten und zu   verfestigen, auf jede Rechtfertigung von Gewalt und   Rassismus zu verzichten und den Transfer in die   Alltagswelt zu realisieren.
  • das Gewaltmonopol des Staates anzuerkennen


Unter Deeskalation verstehen wir:

"Eskalation ist die stufenweise Steigerung und Verschärfung vorhandener Mittel (z.B. Gewalt), um ein Ziel zu erreichen. Dieser Begriff wird häufig im militärischen und politischen Bereich verwendet. Deeskalation bezeichnet exakt das Gegenteil." (aus: Lexikon für die Anti-Rassismusarbeit 99). Deeskalation ist ideenreich, ungewohnt, kreativ, neu, unerwartet, verzichtet auf Gewalt, klar, beherrscht, ausgleichend, selbstschützend, grenzziehend, friedenstiftend . . .

Trainingsinhalte:
Wer Gewalt verringen, ihr entgegentreten, sie verhindern oder gar deeskalieren will, der muss zuerst erkennen, was Gewalt ist, vorher sie rührt und wie sie entsteht. Danach gilt es, sie in unserem Alltag ausfindig zu machen und unsere Rollen als TäterIn und Opfer zu erkennen. Das Festigen und/oder Entwickeln deeskalierender Handlungskompetenzen rundet das Training ab und sensibilisiert für die eigenen Möglichkeiten der Intervention.

Das Training gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Gewalt erkennen und beim Namen nennen
  • Sensibilisieren für Grenzen, Grenzüberschreitungen   und Verletzungen
  • Körpersprache ausprobieren und einsetzen
  • Kooperation und Solidarität
  • Training zum Verhalten in Konflikt-, Bedrohungs- und   Gewaltsituationen



Schwerpunkte im Training sind nach Bedarf der Gruppe und Kenntnisstand gemeinsam festzulegen.

Trainingsumfang:
Ein Training:
Mindestens 16 Unterrichtsstunden bis zu 20 Unterrichtstunden
Gruppengröße:
Ab 12 bis 30 TeilnehmerInnen, koedukative oder geschlechterspezifische Gruppen

Grenzen:
Das Deeskalationstraining ist kein Selbstverteidigungstraining und lehrt keine Kampftechniken. Es arbeit mit ressourcenstärkenden und konfrontierenden Methoden und fordert von den TeilnehmerInnen eine aktive Teilnahme. Es vermittelt keine Standardlösungen, sondern ermutigt die TeilnehmerInnen, sich selbst in der Konfrontation zu erfahren, Verhaltensmuster zu reflektieren und zielführende auszuprobieren, so dass das Entwickeln eigener realistischer Lösungsansätze ermöglicht wird.

Kontakt

Diakonisches Werk Stadtverband Hannover Thomas Heine
Burgstraße 10
30159 Hannover

VOICETel: 0511 / 3687-158
FAXFax: 0511 / 3687-110

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