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Russischsprechende Migrantinnen und Migranten
Die Zahl der älteren Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund steigt im ganzen Bundesgebiet an, so auch in Hannover. Während der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung in den letzten 10 Jahren um 2% gestiegen ist, hat sich der Anteil an Migrantinnen und Migranten mehr als verdoppelt. Im Jahr 2005 lebten in Hannover 13.324 Personen mit Migrationshintergrund, die 60 jahre und älter waren.
Eine Gruppe davon sind Aussiedler und sogenannte Kontingentflüchlinge (jüdische Einwanderer), die zum größten Teil erst im Seniorenalter einreisen. Diese Einwanderer haben häufig keine familiäre Anbindung in Hannover und sprechen wenig deutsch.
Kontakte zur deutschen Bevölkerung kommen nur sehr schwer oder gar nicht zustande. Gründe dafür liegen in den Unsicherheiten und Vorbehalten gegenüber den fremden Kulturen und Lebensweisen der jeweiligen anderen Bevölkerungsgruppe.
Durch unsere Angebote soll das gegenseitige Kennen lernen der jeweilgen Lebenswelten gefördert, Vorurteile abgebaut sowie der Isolation und Ausgrenzung entgegengewirkt werden. Gleichzeitig wird durch gemeinsame Aktivitäten das Lernen und Anwenden der deutschen Sprache verbessert. Zusätzlich werden Eigeninitiative, Hilfe zur Selbsthilfe sowie ehrenamtliches Engagement der Zuwanderer gefördert.
Unsere vielfältigen Angebote nicht nur für Migrantinnen und Migranten finden Sie in einem separaten Flyer ( wird gerade aktualisiert).
Kontakt
Diakonisches Werk Stadtverband Hannover
Charlotte Hallmann
Burgstr. 10
30159 Hannover
VOICETel: 0511/ 3687-112
FAXFax: 0511/ 3687-110
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