Foto: Markus Lampe, Leinebrandung
Multikulturelle Nähgruppe im Nachbarschaftstreff des Diakonischen Werkes, Geveker Kamp, Davenstedt.
Flüchtlingszuzug fordert Hannover heraus
Die Unterbringung von Flüchtlingen schlägt hohe Wellen. Der Bau der geplanten vier Flüchtlingswohnheime wird nicht ausreichen, um alle Flüchtlinge, die nach Hannover kommen, unterzubringen. Schon jetzt werden Standortbedenken vorgebracht, es kommt zu ersten fremdenfeindliche Äußerungen.
Um diese Herausforderung vernünftig zu bewältigen, bedarf es gemeinsamer Kraftanstrengung von Politik, Verwaltung, freier Wohlfahrtspflege, Stadtteil- und Nachbarschaftsinitiativen, Kirchen und anderer Partner.
Beispiele zeigen, dass bei einer guten Vorbereitung eine Willkommenskultur aufgebaut werden kann, die den Flüchtlingen und der einheimischen Bevölkerung hilft.
Deshalb fordert Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes: „ Der Flüchtlingszuzug wird zunehmen. Das muss deutlich vermittelt werden. Wir als Stadtgesellschaft müssen dieses Thema offensiv angehen. Deshalb müssen vor jedem geplanten Neubau oder der Anmietung von Häusern alle relevanten Gruppen eines Stadtteils vorab zu einem Runden Tisch eingeladen werden.“
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