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Bahnhofsmission verzeichnet Zuwachs von Flüchtlingen und Frauen

Immer mehr Menschen suchen Hilfe in der ökumenischen Bahnhofsmission am hannoverschen Hauptbahnhof. Die Ehrenamtlichen führten pro Jahr mehr als 25.000 Gespräche und Beratungen mit den Besuchern, sagte die Leiterin Andrea Weber am Freitag in Hannover im Rahmen einer Pressekonferenz der Einrichtung. Das sei ein Anstieg von rund 15 Prozent in den vergangenen zwei Jahren.

Weber zufolge nehmen vor allem Flüchtlinge die Hilfe der Bahnhofsmission verstärkt in Anspruch. Einige kämen, um Hilfe beim Fahrkartenkauf zu bekommen. Andere kämen teils mehrfach mit ganz unterschiedlichen Fragen, weil sie wüssten, dass sie dort Unterstützung erhielten.

Sorge bereiten Weber rund 400 Frauen, die die Bahnhofsmission regelmäßig aufsuchen. Sie seien meist sehr verschlossen und zurückgezogen. "Wir kennen oft nicht mal einen Namen." Der Frauenanteil sei in den vergangenen Jahren auf rund zehn Prozent am Gesamtpublikum gestiegen.

Der hannoversche Diakoniepastors Rainer Müller-Brandes sagte, der Schwerpunkt der Arbeit in der Bahnhofsmission habe sich deutlich verändert. Früher hätten die Ehrenamtlichen hauptsächlich alte Leute auf den Bahnsteig begleitet oder Auswärtigen den Weg gewiesen. Heute kümmerten sich die Helfer zunehmend um Bedürftige, Obdachlose und Flüchtlinge. "Der Bahnhof ist ein Schmelztiegel der Gesellschaft."

Mit den Bahnhofsmissionen in München und Berlin zählt die Einrichtung in Hannover nach eigenen Angaben zu den ältesten in Deutschland. Im August feiert sie ihr 120-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst und einem Empfang.

 Katharina Hamel (epd)

5.2.2016

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